Biografie ZECHLAS
ZECHLAS, Karl Zech, wurde in Klagenfurt, Österreich, geboren. Schon früh zeigte
sich seine außergewöhnliche Affinität zu Technik und Kunst. Im Alter von nur 13
Jahren begann er seine künstlerische Laufbahn mit der Holzbildhauerei und legte
damit den Grundstein für ein interdisziplinäres Schaffen, das sich bis heute durch
Experimentierfreude und Innovationsgeist auszeichnet.
Im Laufe seines Lebens bereiste ZECHLAS mehr als 30 Länder weltweit. Längere
Aufenthalte in Frankreich sowie in Asien — darunter China, Malaysia, Vietnam und
Indien — prägten sein künstlerisches Denken nachhaltig. Diese kulturellen Einflüsse
spiegeln sich vor allem in der intensiven Farbigkeit seiner Werke wider: lebendig,
kraftvoll und inspiriert von Motiven aus der Natur. Der bewusste Ausdruck von Farbe
entwickelte sich zu einem zentralen Thema seines künstlerischen Schaffens.
Parallel zur Kunst etablierte sich ZECHLAS als Techniker, Software- und Hardware-
Designer, Entwickler und Computerkünstler. Seine Arbeit bewegt sich souverän
zwischen Malerei, Druckgrafik, Bildhauerei, Laserskulptur, elektronischer Musik und
digitaler Bildgestaltung. Diese Vielschichtigkeit macht ihn zu einem Grenzgänger
zwischen analoger Kunst und moderner Technologie.
Anfang der 1980er-Jahre entdeckte ZECHLAS das Laserlicht als neue
Ausdrucksform und schlug damit einen innovativen Weg ein. Laserlichtskulpturen,
kombiniert mit Holz- und Stahlskulpturen, erweiterten sein Werk um eine
raumgreifende, mediale Dimension. Ab 1986 verlagerte sich sein Fokus zunehmend
auf digitale und zeitgenössische Bildgestaltung und elektronische Musik, ohne dabei
die handwerklichen Wurzeln aus den Augen zu verlieren.
Heute verbindet ZECHLAS Kunst, Technologie und Design zu einer eigenständigen,
visionären Sprache. Sein Werk steht für die Synthese von Tradition und Zukunft —
ein kontinuierlicher Dialog zwischen Material, Licht, Farbe, Musik und digitalem
Raum.
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